Der zweite Bildschirm, der in eine Tasche passt: Was ein tragbarer Monitor unterwegs bewirkt

Le second écran qui tient dans une sacoche : ce que change un moniteur portable en déplacement

Ein tragbarer Monitor ist ein Zusatzbildschirm, der über keine eigene Stromversorgung verfügt: Er wird an den Computer angeschlossen, dessen Bildschirmfläche er erweitert, und über diese Verbindung erhält er sowohl das Bild als auch die Stromversorgung. Darin unterscheidet er sich von einem Desktop-Monitor, der eine Steckdose und ein separates Videokabel benötigt.

Konkret lässt sich das 15,6-Zoll-Modell aus dem JAPANNEXT-Katalog über ein einziges USB-C-Kabel anschließen, wiegt inklusive Schutzhülle 1,5 kg und bietet Full-HD-Auflösung (1920 x 1080) auf einem IPS-Bildschirm. Neben einem Laptop im Zug, in einem Hotelzimmer oder in einer Ferienwohnung platziert, ersetzt er das zweite Arbeitsfenster, das man im Büro zurücklässt.

Es gibt jedoch eine Voraussetzung, und das ist die einzige, die wirklich zählt: Der USB-C-Anschluss des Computers muss in der Lage sein, ein Videosignal auszugeben. Das ist nicht bei allen der Fall.

 

Ein Bildschirm, der über denselben Anschluss angeschlossen und mit Strom versorgt wird

Der USB-C-Anschluss überträgt von Natur aus kein Bild. Dies wird durch den DisplayPort-Alternate-Mode ermöglicht, einen von der VESA standardisierten Mechanismus, der ein DisplayPort-Videosignal über die Pins des Anschlusses leitet. Die Stromversorgung hingegen unterliegt einer anderen Spezifikation, der vom USB Implementers Forum veröffentlichten USB Power Delivery, die festlegt, wie zwei Geräte die über dasselbe Kabel ausgetauschte Leistung aushandeln.

Ein tragbarer Monitor nutzt beides gleichzeitig. Der Computer sendet das Bild und liefert den Strom, der Bildschirm verbraucht lediglich Energie. Deshalb verfügen diese Modelle über keinen eigenen Akku: Ihre Betriebsdauer entspricht der des Geräts, an das sie angeschlossen sind.

Diese Abhängigkeit hat unterwegs einen angenehmen praktischen Vorteil: Man muss kein Netzteil mitnehmen und muss in einem Zugabteil oder in einer Bahnhofshalle keine Steckdose suchen.

 

Was der Computer bereitstellen muss, damit das Einzelkabel funktioniert

Ein USB-C-Anschluss, der den Video-Alt-Modus nicht unterstützt, zeigt nichts an, egal welches Kabel verwendet wird. Der Anschluss funktioniert zwar für Datenübertragung und zum Aufladen, aber der Bildschirm bleibt schwarz. Dies ist der Grund für die überwiegende Mehrheit der Enttäuschungen beim ersten Anschließen.

Die Überprüfung erfolgt anhand des Datenblatts des Computers, wo der Vermerk „DisplayPort Alt Mode“ oder ein Bildschirm-Piktogramm neben dem Anschluss zu finden ist. Bei neueren Geräten der mittleren und oberen Preisklasse ist diese Funktion in der Regel vorhanden. Bei Einsteigermodellen und an bestimmten sekundären Anschlüssen ist dies jedoch nicht immer der Fall.

Es gibt jedoch eine Alternative. Der tragbare 15,6-Zoll-Bildschirm von JAPANNEXT verfügt zudem über einen Mini-HDMI-Eingang, der das Bild unabhängig vom USB-C-Anschluss überträgt. In diesem Fall muss die Stromversorgung anderweitig erfolgen, entweder über USB-C oder über ein Ladegerät, da HDMI nur das Videosignal überträgt.

15,6 Zoll – das Format, das ein echtes zweites Fenster darstellt

Die Größe ist bei dieser Art von Produkt mit Abstand das am meisten diskutierte Kriterium. Drei Formate prägen das Sortiment, jeweils mit deutlichen Kompromissen.

  • 13,3 Zoll: Der tragbare 13,3-Zoll-IPS-WUXGA-HDR-Bildschirm zeigt eine Auflösung von 1920 x 1200 im Seitenverhältnis 16:10 an. Dieses Seitenverhältnis bietet nützliche Höhe, was sich bei Dokumenten und Code bemerkbar macht. Es ist das kompakteste Format zum Mitnehmen.
  • 15,6 Zoll: Der15,6-Zoll-IPS-Full-HD-Laptop-Bildschirm bietet eine Auflösung von 1920 x 1080 auf einem IPS-Panel mit Blickwinkeln von 178 Grad, HDR10 und 2 x 2-W-Lautsprechern. Es bietet das optimale Gleichgewicht zwischen nutzbarer Fläche und Platzbedarf und entspricht der Bildschirmdiagonale der meisten Laptops, wodurch zwei Fenster vergleichbarer Größe angezeigt werden können.
  • 23,8 Zoll: Der 23,8-Zoll-IPS-Full-HD-HDR-Laptop-Bildschirm oder seine 4K-UHD-Version mit einer Auflösung von 3840 x 2160 bietet eine Arbeitsfläche, die der eines Desktop-Bildschirms nahekommt. Der Transport erfolgt eher gelegentlich als täglich.

Die Wahl hängt weniger von der Bildschirmdiagonale als vielmehr von der Häufigkeit der Reisen ab. Ein Bildschirm, der die ganze Woche über in der Tasche bleibt, sollte klein sein; ein Bildschirm, der zu Hause von einem Raum in den anderen mitgenommen wird, sollte groß sein.

Was der zweite Bildschirm je nach Ort verändert

Die eigentliche Einschränkung unterwegs ist selten die Leistung des Bildschirms: Es sind vielmehr die verfügbare Fläche und das Vorhandensein einer Steckdose.

Auf einer Ablage im Zug fehlt es sowohl an Tiefe als auch an Breite. Ein 15,6-Zoll-Bildschirm, der auf der Ablage liegt, nimmt den Platz eines zusätzlichen Laptops ein, was bedeutet, dass man die Ablage des Nachbarplatzes umklappen oder in einer versetzten Anordnung arbeiten muss.

Das Fehlen eines Netzteils wird hier zu einem entscheidenden Vorteil, da die Steckdosen im Waggon oft belegt sind oder gar nicht vorhanden sind.

In einem Hotelzimmer oder einer Ferienwohnung mangelt es zwar nicht an Platz, aber die Möbel sind kein Schreibtisch. Ein Couchtisch oder eine Arbeitsfläche erfordert einen stabilen Bildschirm, und das Gewicht von 1,5 kg inklusive Hülle wirkt sich eher positiv als negativ auf die Stabilität aus.

In einem Gemeinschaftsarbeitsbereich wird der Bildschirm mehrmals täglich auf- und abgebaut. Das einzige Kabel und der Verzicht auf die Installation von Treibern machen diesen Vorgang im Alltag erträglich.

Was der zweite Bildschirm von der Akkulaufzeit abzieht

Ein tragbarer Monitor ohne Akku verbraucht die Energie des Geräts, das ihn mit Strom versorgt. Bei einem an das Stromnetz angeschlossenen Laptop stellt sich diese Frage nicht. Unterwegs ohne Steckdose wird das Problem jedoch konkret: Das Display, seine Hintergrundbeleuchtung und seine Lautsprecher stellen zusätzliche Belastungen für den Akku des Computers dar.

Zwei Einstellungen begrenzen diesen Verbrauch, und sie sind ohne Werkzeug zugänglich. Das Verringern der Helligkeit des Zusatzbildschirms ist am effektivsten, da die Hintergrundbeleuchtung den größten Teil des Stromverbrauchs eines Displays ausmacht. Das Trennen des Bildschirms, wenn er nicht gebraucht wird – anstatt ihn einen leeren Desktop anzeigen zu lassen –, verhindert den restlichen Verbrauch.

Für lange Fahrten gibt es eine Alternative: den Bildschirm über ein separates USB-C-Ladegerät statt über den Laptop mit Strom zu versorgen, sofern der Mini-HDMI-Eingang die Videoübertragung übernimmt. Der Stromverbrauch wird dann nicht mehr vom Akku des Geräts abgezogen.

Windows, macOS, Android: Die Kompatibilität hängt vom Anschluss ab, nicht vom Betriebssystem

Ein tragbarer Monitor benötigt keinen Treiber: Er meldet sich als Standardbildschirm an, und alle drei Systeme erkennen ihn nativ. Die Frage der Kompatibilität betrifft also nicht das Betriebssystem, sondern den Anschluss.

Entscheidend ist, ob der Anschluss ein Videosignal ausgeben kann. Ein Windows-Computer, dessen USB-C-Anschluss den „Alternative Mode“ nicht unterstützt, zeigt nichts an, während ein Mac mit einem kompatiblen Anschluss sofort ein Bild anzeigt. Die Beurteilung erfolgt Gerät für Gerät, nicht Betriebssystem für Betriebssystem.

Bei Mobilgeräten gilt dieselbe Regel, und die Überprüfung muss anhand des Datenblatts des jeweiligen Geräts erfolgen.

Die tragbaren Bildschirme von JAPANNEXT

Die Produktreihe für den mobilen Einsatz umfasst Größen von 13,3 bis 23,8 Zoll, als Einzel- oder Doppelbildschirm.

  • Tragbarer 15,6-Zoll-IPS-Full-HD-Bildschirm, Artikelnummer JN-MD-i156F-LE: IPS-Panel, Full HD 1920 x 1080, HDR10, Betrachtungswinkel 178 Grad, USB-C für Video und Stromversorgung, Mini-HDMI-Eingang, Lautsprecher 2 x 2 W, matter Bildschirm, 1,5 kg, inklusive Tragetasche.
  • Tragbarer 13,3-Zoll-IPS-WUXGA-Bildschirm HDR, Artikelnummer JN-MD-IPS133WUXGAR: 1920 x 1200 im 16:10-Format, USB-C, HDMI und Mini-DisplayPort, Lautsprecher 2 x 1 W, integrierter Ständer mit Schutzvorrichtung.
  • Tragbarer 23,8-Zoll-IPS-Full-HD-HDR-Bildschirm, Artikelnummer JN-MD-IPS238F-C6, sowie dessen 4K-UHD-Version, Artikelnummer JN-MD-IPS238U-C6: USB-C und HDMI, für eine Bildschirmfläche, die der eines Desktop-Computers nahekommt.

Eine Touchscreen-Variante des 15,6-Zoll-Modells sowie Versionen mit zwei Bildschirmen runden das Sortiment ab, das in der Kollektion tragbare Bildschirme zusammengefasst ist.


Weiterführende Informationen: Auswahl und Anschluss eines Zusatzbildschirms

FAQ: Laptop-Monitor

Was ist ein Laptop-Monitor?

Es handelt sich um einen Zusatzbildschirm ohne eigene Stromversorgung, der dafür konzipiert ist, transportiert und an einen Laptop, eine Spielkonsole oder ein mobiles Gerät angeschlossen zu werden. Er empfängt Bild und Strom über dasselbe USB-C-Kabel und wird ohne Treiberinstallation als Standardbildschirm erkannt.

Funktioniert ein tragbarer Monitor mit nur einem USB-C-Kabel?

Ja, vorausgesetzt, der USB-C-Anschluss des Geräts unterstützt den DisplayPort-Alternate-Mode – den einzigen Mechanismus, der über diesen Anschluss ein Videosignal ausgibt. Wenn der Anschluss dies nicht unterstützt, bleibt der Bildschirm schwarz und man muss den Mini-HDMI-Eingang nutzen, wobei der Bildschirm separat mit Strom versorgt werden muss.

Welche Größe sollte man für einen tragbaren Monitor wählen?

Die 15,6-Zoll-Variante entspricht der Diagonale der meisten Laptops und ermöglicht zwei Fenster vergleichbarer Größe. Die 13,3-Zoll-Variante im 16:10-Format setzt auf Unauffälligkeit und nutzbare Höhe. Die 23,8-Zoll-Variante zielt auf eine Arbeitsfläche ab, die der eines Schreibtisches nahekommt, wobei der Transport nur noch gelegentlich erfolgt.

Benötigt ein tragbarer Monitor einen Akku?

Die Modelle der JAPANNEXT-Reihe verfügen über keinen integrierten Akku: Sie werden über das Gerät, an das sie angeschlossen sind, oder über ein USB-C-Ladegerät mit Strom versorgt. Dadurch kann man unterwegs auf ein Netzteil verzichten, allerdings geht dies zu Lasten der Akkulaufzeit des Computers.

Kann man einen tragbaren Monitor an ein Smartphone anschließen?

Das hängt ganz vom Smartphone ab, dessen USB-C-Anschluss in der Lage sein muss, ein Videosignal auszugeben. Dies lässt sich anhand der technischen Daten des Geräts überprüfen, indem man nach dem Vermerk „DisplayPort-Alternativmodus“ sucht.