Ein 23,8-Zoll-Mobilbildschirm ist kein Bildschirm für die Aktentasche. Bei dieser Diagonale entspricht die Anzeigefläche der eines klassischen Desktop-Monitors, und das Gerät ist nicht mehr für den täglichen Weg zur Arbeit konzipiert.
Sein Vorteil liegt woanders: Er lässt sich verstauen. Während ein Monitor mit Standfuß einen festen Platz auf einem Tisch einnimmt, lässt sich das mobile Modell zusammenklappen und nach Feierabend in eine Schublade oder hinter ein Möbelstück schieben. Für diejenigen, die am Esstisch arbeiten, ist dieser Unterschied wichtiger als die Tragbarkeit.
Im JAPANNEXT-Katalog gibt es zwei Auflösungen für diese Bildschirmdiagonale: Full HD und 4K UHD, und das ist die einzige wirkliche Entscheidung, die man vor dem Kauf treffen muss.
23,8 Zoll und 15,6 Zoll dienen nicht demselben Zweck
Die mobile Produktreihe reicht von 13,3 bis 23,8 Zoll, doch diese Formate erfüllen nicht denselben Bedarf, und sie zu verwechseln führt zu einem Fehlkauf.
Das 15,6-Zoll-Modell begleitet einen durch den Alltag. Es passt neben den Laptop in die Tasche, lässt sich im Zug oder im Hotelzimmer anschließen, und seine Bildschirmdiagonale entspricht der der meisten Laptops, sodass man zwei Fenster vergleichbarer Größe erhält.
Der 23,8-Zoll-Bildschirm wird zwar transportiert, aber nicht täglich mitgenommen. Er wechselt den Raum, wird für einen Urlaub im Kofferraum verstaut oder für eine Woche in einer Ferienwohnung aufgestellt. Seine Diagonale lässt sich nicht mit der eines Laptops vergleichen, sondern mit der eines Desktop-Bildschirms.
Die Frage, die man sich vor der Auswahl stellen sollte, ist daher nicht die gewünschte Bildschirmgröße, sondern die Häufigkeit der Transportvorgänge. Ein Bildschirm, der täglich transportiert wird, sollte klein sein; ein Bildschirm, der einmal pro Woche transportiert wird, kann groß sein.
Full HD oder 4K bei 23,8 Zoll: Was die Pixeldichte bewirkt
Die beiden Modelle dieser Bildschirmdiagonale unterscheiden sich lediglich in ihrer Auflösung, und der Unterschied ist nicht unerheblich. Full HD bietet 1920 x 1080 Pixel, also etwas mehr als 2 Millionen Bildpunkte. 4K-UHD zeigt 3840 x 2160 Pixel an, also viermal so viele.
Bei einer Bildschirmdiagonale von 23,8 Zoll führt dieser Unterschied zu einer deutlich höheren Bildschirmauflösung bei 4K: Die Zeichen werden mit weitaus mehr Punkten dargestellt, sodass ihre Konturen schärfer sind, insbesondere bei kleinen Textgrößen.
Der Nachteil zeigt sich in zwei Punkten. 4K stellt höhere Anforderungen an das Gerät und die Anschlüsse, was bei einem älteren Laptop nicht unerheblich ist. Außerdem erfordert es in der Regel eine Anpassung der Systemskalierung, damit die Benutzeroberfläche lesbar bleibt; andernfalls erscheinen die Elemente sehr klein.
Praktischer Tipp: Für Büroarbeiten und das Surfen im Internet ist Full HD bei dieser Bildschirmdiagonale weiterhin komfortabel. Bei der Arbeit mit informationsreichen Dokumenten, kleinem Text oder Bildern verändert 4K das Leseerlebnis.
Der Heimarbeitsplatz, der nach der Nutzung wieder verschwindet
Die wichtigste Anwendung dieses Formats ist die Telearbeit ohne festen Schreibtisch. Der Esstisch, die Arbeitsfläche in der Küche oder eine Konsole im Eingangsbereich werden morgens zum Arbeitsplatz und abends wieder zu dem, was sie vorher waren.
Ein herkömmlicher Desktop-Monitor macht diesen Wechsel unmöglich: Sein Standfuß nimmt dauerhaft Platz ein, und ihn jeden Tag abzubauen, ist unrealistisch. Ein mobiler 23,8-Zoll-Bildschirm lässt sich aufstellen, über ein einziges Kabel anschließen und am Ende des Tages verstauen, ohne dass etwas abgeschraubt werden muss.
Der Vorteil liegt also weniger in der Mobilität als in der Reversibilität. Das unterscheidet diese Nutzung von der eines zweiten fest installierten Bildschirms und erklärt, warum ein so großes Format seinen Platz in einer mobilen Produktreihe findet.
Der Bildschirm für Wohnzimmer und Wohnmobile
Die zweite vom Hersteller hervorgehobene Anwendungsmöglichkeit betrifft Wohnzimmer und Wohnmobile. Die Logik ist dieselbe, allerdings mit noch größeren Platzbeschränkungen.
In einer Ferienwohnung ermöglicht der Bildschirm, einige Arbeitstage zu bewältigen, ohne sich mit dem Display eines Laptops begnügen zu müssen, und lässt sich nach Feierabend sofort verstauen.
In einem Wohnmobil wird er für die Dauer einer Arbeitssitzung auf einer Arbeitsfläche aufgestellt, bevor er am Abend als Bildschirm zum Fernsehen dient.
Diese Doppelfunktion wird durch die Anschlüsse ermöglicht: Die 23,8-Zoll-Modelle verfügen zusätzlich zum USB-C-Anschluss über einen HDMI-Eingang, wodurch sie mit Videoquellen kompatibel sind, die keine Computer sind.
Was das Gerät leisten muss
Wie bei jedem mobilen Bildschirm muss überprüft werden, ob der USB-C-Anschluss des Geräts ein Videosignal ausgeben kann. Ein Anschluss, der den von der VESA definierten alternativen DisplayPort-Modus nicht unterstützt, zeigt nichts an, auch wenn das Aufladen funktioniert.
Hier ist die Ausweichmöglichkeit komfortabler als bei den kleineren Formaten: Die beiden 23,8-Zoll-Modelle verfügen über einen HDMI-Eingang in Standardgröße, was einen herkömmlichen Anschluss ermöglicht, wenn USB-C nicht genutzt werden kann.
Bei der 4K-Version ist noch ein weiterer Punkt zu beachten: Die Darstellung von 3840 x 2160 Pixeln erfordert eine Bandbreite, die nicht alle älteren Videoausgänge bereitstellen, was die Bildwiederholfrequenz oder die tatsächlich erzielte Auflösung einschränken kann.
Die mobilen 23,8-Zoll-Bildschirme von JAPANNEXT
- Tragbarer 23,8-Zoll-IPS-Full-HD-HDR-Bildschirm, Artikelnummer JN-MD-IPS238F-C6: IPS-Panel, 1920 x 1080, HDR10, 178-Grad-Betrachtungswinkel, USB-C- und HDMI-Anschlüsse, mattes Display mit Schutzfolie, die gleichzeitig als Ständer dient.
- 23,8-Zoll-IPS-4K-UHD-HDR-Mobilbildschirm, Artikelnummer JN-MD-IPS238U-C6: gleiches Format und gleiche Anschlüsse, 4K-UHD-Auflösung 3840 x 2160.
Dieses Format ist auch als Doppelbildschirm erhältlich, nämlich als mobiler Doppelbildschirm mit 2 x 23,8 Zoll IPS Full HD, Artikelnummer JN-DMD-IPS238F-C4. Zudem wird eine generalüberholte Version des 4K-Modells angeboten. Die gesamte Produktpalette ist in der Kollektion der tragbaren Bildschirme zusammengefasst.
Weiterführende Informationen: Format, Auflösung und Anschlüsse
- 4K-Bildschirm, die richtige Größe wählen: Das Verhältnis zwischen Auflösung und Bildschirmdiagonale, das bei 23,8 Zoll die Entscheidung zwischen Full HD und 4K bestimmt.
- Anschlussmöglichkeiten von tragbaren Bildschirmen: Was jeder Anschluss bietet und wie man überprüft, ob ein Anschluss ein Bild ausgibt.
- Die richtige Wahl eines tragbaren Bildschirms: Größe, Auflösung, Panel und Anschlüsse – die allgemeinen Rahmenbedingungen für die Auswahl.
FAQ: Tragbarer 23,8-Zoll-Bildschirm
Lässt sich ein tragbarer 23,8-Zoll-Bildschirm wirklich transportieren?
Man stellt ihn eher an einem anderen Ort auf, als dass man ihn transportiert. Bei dieser Bildschirmdiagonale ist das Gerät dafür konzipiert, von einem Raum in den anderen gebracht, mit in den Urlaub genommen oder vorübergehend aufgestellt zu werden – nicht dafür, jeden Tag in einer Tasche mitgenommen zu werden. Für den täglichen mobilen Einsatz ist das 15,6-Zoll-Format besser geeignet.
Sollte man bei dieser Größe Full HD oder 4K wählen?
4K bietet bei gleicher Bildschirmdiagonale viermal so viele Pixel wie Full HD, wodurch die Zeichen deutlich schärfer erscheinen, insbesondere bei kleiner Schriftgröße. Full HD ist für Büroanwendungen weiterhin komfortabel und beansprucht den Computer weniger. Die Wahl hängt von der Textdichte ab, mit der man täglich arbeitet.
Ersetzt ein tragbarer Bildschirm einen Desktop-Monitor?
Was die Anzeigefläche betrifft, entspricht ein tragbarer 23,8-Zoll-Bildschirm einem Desktop-Monitor mit derselben Diagonale. Der Unterschied liegt in der Ergonomie: Ein Monitor auf einem Ständer lässt sich in Höhe und Neigung verstellen, was bei einem tragbaren Bildschirm, der auf seiner Schutzhülle steht, nicht möglich ist.
Kann man ihn an eine Spielkonsole oder einen Videoplayer anschließen?
Beide 23,8-Zoll-Modelle verfügen neben dem USB-C-Anschluss über einen HDMI-Eingang, sodass sie an eine Videoquelle angeschlossen werden können, die kein Computer ist. Dies ermöglicht den Einsatz als Bildschirm zum Ansehen von Videos.
Ist ein separates Netzteil erforderlich?
Die technischen Daten dieser Modelle weisen auf USB-C- und HDMI-Anschlüsse hin, ohne dass ein integrierter Akku erwähnt wird. Die Stromversorgung erfolgt daher über das über USB-C angeschlossene Gerät oder über ein Ladegerät, insbesondere wenn das Bild über HDMI übertragen wird.