Was der im Lieferumfang des Bildschirms enthaltene Standfuß bietet und was man vor dem Kauf prüfen sollte

Ce que le pied livré avec un écran permet, et ce qu'il faut vérifier avant d'acheter

 

An einem Arbeitsplatz lässt sich fast alles verstellen. Der Stuhl lässt sich hoch- und runterfahren, die Sitzfläche nach vorne schieben, die Tastatur verschieben. Der Schreibtisch hingegen bleibt an Ort und Stelle, ebenso wie der Bildschirm, sofern sein Ständer dies nicht zulässt.

Deshalb bestimmt der Standfuß die Position des Bildschirms zuverlässiger als die Möbel: Er ist das einzige Bauteil, das den Höhenunterschied zwischen der Tischplatte und der Augenhöhe ausgleichen kann. Allerdings bieten nicht alle Standfüße die gleichen Verstellmöglichkeiten, und das Datenblatt hält sich in diesem Punkt oft bedeckt.

Zwei Informationen reichen aus, um anhand eines Produktdatenblatts eine Entscheidung zu treffen: die Liste der tatsächlich verfügbaren Verstellmöglichkeiten und das Vorhandensein einer VESA-Kompatibilität, die eine alternative Lösung offenlässt.

 

Die vier Verstellmöglichkeiten eines Monitorfußes

Ein Monitorfuß kann bis zu vier Verstellmöglichkeiten bieten, die jedoch selten alle gleichzeitig vorhanden sind.

  • Die Höhenverstellung: Das Display gleitet vertikal entlang der Säule. Dies ist die nützlichste Bewegung, die bei Einsteigermodellen jedoch meist fehlt.
  • Die Neigung: Das Display lässt sich um einige Grad nach vorne und hinten kippen. Diese Funktion ist bei fast allen Bildschirmen vorhanden, auch bei den einfachsten Modellen.
  • Seitliches Schwenken: Das Display lässt sich nach links und rechts um seine vertikale Achse drehen, ohne dass der Standfuß bewegt wird. Nützlich, um jemandem den Bildschirm zu zeigen.
  • Drehung ins Hochformat: Das Display wird um 90 Grad gedreht, um in die vertikale Ausrichtung zu wechseln. Dies setzt voraus, dass der Standfuß diese Bewegung zulässt und die Höhe ausreicht, damit die Ecke des Displays den Schreibtisch nicht berührt.

Ein Bildschirm der Einstiegsklasse bietet in der Regel nur die Neigungsverstellung. Ein sogenannter ergonomischer Bildschirm bietet alle vier Funktionen. Dazwischen gibt es alle möglichen Kombinationen, und genau das muss man anhand des technischen Datenblatts überprüfen können.

 

Ein technisches Datenblatt richtig lesen

Die Formulierungen in den Produktdatenblättern sind knapp gehalten, und man muss wissen, was sie bedeuten.

„Neigungsverstellbar“ bezeichnet lediglich die Vor- und Rückwärtsneigung. Das ist das Minimum, und diese Angabe allein bedeutet in der Regel, dass die Höhe nicht verstellbar ist. Ein Beispiel aus dem Katalog: Das Datenblatt des 27-Zoll-IPS-4K-UHD-Büro-PC-Bildschirms gibt „Neigungsverstellbar und VESA-Halterung 100x100“ an.

„Höhenverstellbar“ oder „in der Höhe verstellbar“ weist auf das Vorhandensein einer vertikalen Verstellmöglichkeit hin. Im Produktblatt des 37,5-Zoll-IPS-UWQHD+-Curved-PC-Monitors ist daher „Neigung und Höhe verstellbar“ angegeben.

„Ergonomischer Schwenkfuß“ bezeichnet einen Fuß, der alle Bewegungsrichtungen ermöglicht. Im Katalog trägt der 21,5-Zoll-Touchscreen-PC-Monitor für den Bürogebrauch mit KVM-Switch und 65-W-USB-C-Ladefunktion ausdrücklich diesen Hinweis.

Es empfiehlt sich, diese Zeile vor der Definition und der Bildschirmdiagonale zu lesen: Letztere lassen sich durch einen Modellwechsel nachholen, die Position des Bildschirms hingegen muss man jeden Tag in Kauf nehmen.

 

Der VESA-Standard und warum er im Datenblatt aufgeführt ist

VESA bezeichnet hier ein standardisiertes Befestigungsmuster, das sich auf der Rückseite der meisten Monitore befindet. Es handelt sich um vier quadratisch angeordnete Schraubpunkte, deren Abstand in Millimetern angegeben wird.

Bei Desktop-Monitoren ist das vorherrschende Format 100 x 100 mm, d. h. vier Schrauben im Abstand von 10 cm. Bei größeren Formaten steigt der Abstand auf 200 x 200, 300 x 300 oder 400 x 400 mm, wobei der Abstand mit dem zu tragenden Gewicht zunimmt.

Der Vorteil dieser Standardisierung liegt in der Austauschbarkeit: Ein VESA-kompatibler Bildschirm ist nicht an seinen Originalfuß gebunden. Im Datenblatt des weißen 27-Zoll-WQHD-Büro-Bildschirms wird dies ausdrücklich erwähnt, indem angegeben wird, dass die VESA-Halterung 100 x 100 „die Montage an einem Schwenkarm oder an der Wand unterstützt“.

Diese Information sollte man beim Kauf beachten, auch wenn man zunächst nicht vorhat, davon Gebrauch zu machen: Sie bestimmt, welche Möglichkeiten später noch offen bleiben.

 

Wenn der Originalfuß nicht ausreicht

Drei Situationen treten regelmäßig auf, und keine davon lässt sich durch einen Bildschirmwechsel lösen.

Das Display bleibt selbst in der höchsten Position zu niedrig. Dies tritt bei hohen Schreibtischen und bei Modellen mit kurzer Säule auf. Die einfachste Lösung ist eine Erhöhung durch eine Stütze, die unter den Standfuß gesetzt wird, und sie erfordert keinerlei Demontage.

Dem Schreibtisch fehlt es an Tiefe. Ein Standfuß nimmt Platz auf dem Boden ein, der den Bildschirm nach vorne drückt, während gerade der Abstand nach hinten einen großen Bildschirm komfortabel macht. Durch Freimachen dieses Platzes lassen sich mehrere Zentimeter Abstand gewinnen.

Die Arbeitsfläche muss vollständig frei bleiben. Fälle von gemeinsam genutzten Arbeitsplätzen und Räumen, in denen der Schreibtisch außerhalb der Arbeitszeiten für andere Zwecke genutzt wird.

In diesen drei Fällen bietet die oben erwähnte VESA-Kompatibilität eine Alternative zum mitgelieferten Standfuß. Zu prüfen ist daher vor allem der vom Bildschirm unterstützte Abstand, dann das Gewicht des Bildschirms – beides muss mit den Spezifikationen der geplanten Halterung übereinstimmen.

 

Großformate haben ihre eigenen Halterungen

Ab 32 Zoll stellt sich die Frage anders dar: Aufgrund des Gewichts und des Platzbedarfs ist der Schreibtischfuß ungeeignet, und die Wandhalterung wird eher zur Regel als zur Ausnahme.

Der JAPANNEXT-Katalog bietet vier speziell für diese Bildschirmdiagonalen entwickelte Halterungen an, jede mit ihrem eigenen Kompatibilitätsbereich.

  • Neigbare Wandhalterung für großformatige Bildschirme, in zwei Ausführungen: Die eine deckt VESA-Anschlussmuster von 75 x 75 bis 600 x 400 mm ab, die andere bis zu 200 x 200 mm.
  • Deckenhalterung für großformatige Bildschirme von 32 bis 75 Zoll, kompatibel bis zu 400 x 400 mm.
  • Rollständer für Großbildschirme mit universeller VESA-Kompatibilität von 100 x 100 bis 400 x 400 mm, für Anwendungen, bei denen der Bildschirm von Raum zu Raum bewegt werden muss.

Diese Artikel sind in der Zubehörkollektion aufgeführt. Die Angabe des VESA-Bereichs ist das erste Kriterium für die Kompatibilität, noch vor der zulässigen Traglast.

 

JAPANNEXT-Bildschirme mit verstellbarem Standfuß

Bei mehreren Modellen im Katalog sind die Einstellmöglichkeiten des Standfußes ausdrücklich angegeben.

 

Weiterführende Informationen: Befestigung, Erhöhung und Bildschirm

 

FAQ: Standfuß und Halterung für den PC-Bildschirm


In welcher Höhe sollte der Bildschirm angebracht werden?

Die am häufigsten angewandte geometrische Regel sieht vor, dass die Oberkante des Bildschirms auf Augenhöhe liegt, wobei der Bildschirm leicht nach hinten geneigt ist. Diese Position lässt sich nur erreichen, wenn der Standfuß höhenverstellbar ist oder wenn der Bildschirm durch eine Halterung erhöht wird.

Was ist der VESA-Standard bei einem Bildschirm?

Es handelt sich um ein standardisiertes Befestigungsmuster auf der Rückseite des Bildschirms, das aus vier quadratisch angeordneten Schraubpunkten besteht. Der Abstand wird in Millimetern angegeben: 100 x 100 bei den meisten Desktop-Bildschirmen, bis zu 400 x 400 bei Großformaten.

Wie lässt sich feststellen, ob ein Bildschirm VESA-kompatibel ist?

Diese Information ist im Datenblatt in Form einer Angabe wie „VESA-Befestigung 100x100“ zu finden und lässt sich physisch auf der Rückseite des Bildschirms anhand der vier Schraubpunkte überprüfen. In einigen Datenblättern wird direkt angegeben, dass der Bildschirm die Montage an einem Schwenkarm oder an der Wand unterstützt.

Sind alle Bildschirme höhenverstellbar?

Nein. Eine Neigungsverstellung ist fast immer vorhanden, eine Höhenverstellung hingegen viel seltener. Ein Datenblatt, das lediglich eine einstellbare Neigung erwähnt, beschreibt in der Regel einen Standfuß mit fester Höhe.

Was tun, wenn der Standfuß nicht hoch genug ist?

Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder wird das gesamte Gerät erhöht, indem der Bildschirm und sein Standfuß auf eine erhöhte Unterlage gestellt werden, ohne etwas zu demontieren. Oder man nutzt das VESA-Muster des Bildschirms, um ihn anderweitig zu befestigen, wobei zuvor der unterstützte Abstand und das Gewicht des Bildschirms überprüft werden müssen.