Gears of War: E-Day erscheint am 6. Oktober 2026 für Xbox Series X|S und PC über Steam und die Xbox-App. Auf dem PC benötigt das Spiel bereits in der Mindestkonfiguration eine Grafikkarte, die hardwarebeschleunigtes Raytracing unterstützt. Grafikkarten ohne diese Fähigkeit können das Spiel nicht starten. E-Day bietet 4K-Auflösung und HDR10 sowie Raytracing für Beleuchtung, Reflexionen und Schatten.
Bei der Wahl eines Monitors stellen sich zwei Fragen. Die erste betrifft die Auflösung, die von der Grafikkarte abhängt: 1440p für einen PC der Mittelklasse, 4K für ein leistungsstarkes System mit Upscaling. Die zweite betrifft HDR: Das Spiel gibt ein HDR10-Signal aus, doch erst die Helligkeit und der Kontrast des Monitors entscheiden darüber, wie dieses Signal tatsächlich auf dem Bildschirm aussieht.
Die beiden veröffentlichten PC-Konfigurationen
Auf der Steam-Seite des Spiels werden zwei Konfigurationen aufgeführt. Beide setzen DirectX 12 und eine SSD mit 115 GB freiem Speicherplatz voraus.
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Mindestanforderungen: Windows 10 (64 Bit), AMD Ryzen 5 2600X, Intel Core i7-6850K oder i5-10400, 12 GB Arbeitsspeicher sowie eine NVIDIA GeForce RTX 5050 oder RTX 2060 beziehungsweise eine AMD Radeon RX 6600 oder RX 9060. Laut Steam wird eine Grafikkarte mit Unterstützung für hardwarebeschleunigtes Raytracing benötigt.
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Empfohlene Anforderungen: Windows 11 (64 Bit), Ryzen 5 5600 oder Core i5-11600K, 16 GB Arbeitsspeicher sowie eine GeForce RTX 5060 oder RTX 3060 Ti beziehungsweise eine Radeon RX 6700 XT oder RX 9060 XT.
Die Konsequenz für Besitzer älterer Grafikkarten ist eindeutig: GeForce-GTX-Modelle ohne Raytracing-Kerne können E-Day unabhängig von der gewählten Auflösung nicht ausführen.
Das Spiel bietet mehrere Technologien zur Verbesserung der Bildrate: NVIDIA DLSS 4.5, AMD FSR Redstone, Frame Generation und Multi Frame Generation auf kompatibler Hardware sowie Variable Rate Shading, das den Berechnungsaufwand in weniger detailreichen Bildbereichen reduziert. Besonders nützlich ist der integrierte Benchmark. Er misst die tatsächliche Bildrate des Systems im Spiel und liefert damit eine wichtige Grundlage für die Wahl der Auflösung und der Bildwiederholfrequenz des Monitors.
Welche Auflösung ist für die jeweilige Grafikkarte sinnvoll?
Steam nennt für keine der beiden Konfigurationen eine konkrete Zielauflösung oder Bildrate. Der integrierte Benchmark hilft dabei, die passende Einstellung für das eigene System zu finden. Dafür sind drei Durchläufe sinnvoll.
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Den Benchmark zunächst in nativer 1440p-Auflösung ausführen, mit der gewünschten Raytracing-Stufe, und die durchschnittliche Bildrate notieren.
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Den Test anschließend in 4K mit DLSS oder FSR wiederholen. Diese Technologien berechnen das Bild zunächst in einer niedrigeren Auflösung und skalieren es dann auf die Auflösung des Monitors hoch.
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Die beiden Ergebnisse vergleichen. Bleibt die Bildrate im zweiten Durchlauf über 60 FPS, kann sich ein 4K-Monitor lohnen. Andernfalls bietet 1440p ein flüssigeres Spielerlebnis, ohne dass auf Raytracing verzichtet werden muss.
HDR10 ist ein Signalformat
HDR10 ist ein Signalformat. Es überträgt Bilder mit einer Farbtiefe von 10 Bit pro Farbkanal, wodurch mehr als eine Milliarde mögliche Farbabstufungen zur Verfügung stehen. Außerdem ermöglicht es einen deutlich größeren Helligkeitsumfang als das herkömmliche SDR-Format (Standard Dynamic Range). So lassen sich in derselben Szene sowohl die Dunkelheit eines Korridors als auch die Helligkeit einer Explosion darstellen, ohne dass einer der beiden Bereiche zulasten des anderen verloren geht.
Das Signal allein sagt allerdings nichts darüber aus, wie der empfangende Monitor das Bild darstellt. Ein Bildschirm kann HDR10 unterstützen und den Inhalt trotzdem mit einer Helligkeit anzeigen, die kaum über der eines herkömmlichen Bildes liegt. Zwei Angaben im technischen Datenblatt sind entscheidend.
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Die Helligkeit, gemessen in Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Je höher der Wert, desto stärker treten helle Bereiche eines HDR-Bildes hervor.
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Der Kontrast, angegeben als Verhältnis wie 1000:1 oder 2000:1. Er beschreibt den Unterschied zwischen dem hellsten Weiß und dem dunkelsten Schwarz, die das Panel gleichzeitig darstellen kann. Ein höherer Kontrast sorgt dafür, dass dunkle Bildbereiche neben hellen Bereichen möglichst dunkel bleiben.
Die Normungsorganisation VESA zertifiziert HDR-Monitore in verschiedenen Stufen, die sich an der Spitzenhelligkeit orientieren: DisplayHDR 400 steht für 400 cd/m², gefolgt von DisplayHDR 600 und DisplayHDR 1000. Auch ein Monitor ohne entsprechende Zertifizierung kann HDR10 unterstützen. Seine Helligkeit und sein Kontrast entscheiden jedoch darüber, wie überzeugend er HDR-Inhalte darstellen kann.
Zwei Monitore, zwei Ansätze für HDR
Der Kontrast hängt zunächst von der Paneltechnologie ab. IPS-Panels punkten mit großen Betrachtungswinkeln und einer präzisen Farbdarstellung, während VA-Panels in der Regel einen höheren Kontrast bieten. Unser Artikel über IPS- und VA-Panels erläutert die Unterschiede. Auch innerhalb derselben Technologie lohnt sich ein Blick auf die technischen Daten.
Der JN-IPS401UWQHD144-C90W bietet eine Helligkeit von 400 cd/m², ein Kontrastverhältnis von 1200:1 und HDR-Unterstützung auf einem 40-Zoll-IPS-Panel. Außerdem unterstützt er AMD FreeSync, wodurch die Bildwiederholfrequenz des Monitors an die Bildrate des Spiels angepasst werden kann.
Der JN-375iC144UQ-HS-C9 ist ein gebogener 37,5-Zoll-IPS-Monitor mit einer Auflösung von 3840 × 1600 Pixeln und einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz. Seine Helligkeit liegt bei 300 cd/m², das Kontrastverhältnis hingegen bei 2000:1 – doppelt so hoch wie bei einem IPS-Panel mit 1000:1. Er deckt 98 % des DCI-P3-Farbraums ab, der im digitalen Kino verwendet wird, und unterstützt HDR sowie FreeSync. Dank seiner Krümmung von 2300R liegen die Bildränder in einem ähnlichen Betrachtungsabstand wie die Bildmitte.
Der JN-49V165DQ-HSC9-L ist ein gebogener 49-Zoll-Monitor mit einer Helligkeit von 320 cd/m², einem Kontrastverhältnis von 3000:1 und HDR-Unterstützung. Auch AMD FreeSync wird unterstützt.
Das erste Modell legt den Schwerpunkt auf die Darstellung heller Bildbereiche, das zweite auf tiefere Schwarztöne und einen großen Farbumfang. Das dritte bietet ein besonders immersives Spielerlebnis. In einem Spiel, in dem sich die Handlung häufig in dunklen Umgebungen abspielt, ist ein hoher Kontrast mindestens ebenso wichtig wie eine hohe Helligkeit.
Auf der Xbox Series X: 4K, HDR und 60 FPS
Microsoft bewirbt E-Day als für Xbox Series X|S optimiert, mit 4K Ultra HD, HDR und 60 Bildern pro Sekunde. Seit seiner Veröffentlichung ist das Spiel im Game Pass Ultimate und im PC Game Pass enthalten.
Für 4K bei 60 FPS reicht ein HDMI-2.0-Anschluss aus, um das Bildsignal der Konsole zu übertragen. Bei der Wahl des Monitors gelten dieselben Kriterien wie am PC: Helligkeit und Kontrast für HDR sowie die Bildschirmdiagonale entsprechend dem verfügbaren Platz. Die Bildwiederholfrequenzen der drei oben genannten Monitore lassen sich bei diesem auf 60 FPS ausgelegten Spiel an der Konsole nicht vollständig ausnutzen, können am PC aber von Vorteil sein.
HDR aktivieren, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen
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HDR in Windows aktivieren: Öffne vor dem Start des Spiels die Anzeigeeinstellungen und schalte HDR ein.
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Den Monitor mit Microsofts HDR-Kalibrierungs-App einstellen: Das Windows-Tool passt die Schwarz- und Weißwerte an die Eigenschaften des Panels an.
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Den integrierten Performance-Benchmark ausführen: Wähle die gewünschte Raytracing-Stufe und passe anschließend die Auflösung sowie die Upscaling-Einstellungen an.
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FreeSync aktivieren: Schalte die Funktion sowohl im Monitormenü als auch im Grafiktreiber ein, damit sich die Bildwiederholfrequenz an die gemessene Bildrate anpassen kann.
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Die HDR-Helligkeit im Spiel zuletzt einstellen: Prüfe die Darstellung zunächst in einer dunklen und anschließend in einer hellen Szene.
Ein Monitor mit guter HDR-Darstellung macht diese Einstellungen nicht überflüssig: Schlecht kalibriertes HDR kann das Bild flau oder ausgewaschen erscheinen lassen.